Herzlich Willkommen auf unserer Vereinsseite

Verein gestohlene Kinder der DDR e.V.

style="text-align: center;">  

Lasst uns darauf achten das wir nicht vergessen werden,

weil wir können nicht vergessen,

das was man uns angetan

und das obwohl wir`s gerne wollten

verfolgt es uns ein Leben lang.

Unsere Seele schreit noch immer

weil das Unrecht nicht gesühnt

und die Täter leben sorglos

schauen frech uns ins Gesicht

weiden sich an unserem Leid.

Wann sind wir stark genug

wann schlagen wir zurück wann,

ja wann endlich hilft auch uns die Politik.

© von Gudrun

 


http://suchpool-zwangs-adoption.de


 

 

 

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben nach vermissten Angehörigen zu suchen.

Unser Ziel ist es Familien, die sich aus den Augen verloren haben, nach Möglichkeit wieder zu vereinen bzw. Informationen zu diesen Personen zu finden.

An erster Stelle steht bei uns der Datenschutz, der für Sie als Inserent und auch als gefundene Person von größter Bedeutung ist. Wir wollen Ihnen auch ein kleines Beratungsangebot anbieten.

Unsere Kontaktdaten dazu finden Sie hier. Diese Seite wird von uns, Kati Albrecht-Gericke und Heidrun Groth, betreut.

Wir sind gesetzlich und vor allem moralisch verpflichtet uns an die vorgegebenen Datenschutzrichtlinien zu halten.

Deshalb unsere Bitte an Sie, Änderungen Ihrer persönlichen Kontaktdaten umgehend unserem Datenschutzbeauftragten Hr. Eckbert Bormann mitzuteilen oder sich mit uns in Verbindung zu setzen. Als Berater wird uns zusätzlich Herr Eckbert Bormann zur Seite stehen.

Wir alle sind mit der Thematik aus eigener Erfahrung sehr vertraut.

Wir haben uns das Ziel gesetzt besonders Betroffenen von Adoption, Zwangsadoptionen in der DDR zu helfen.

Ein weiterer großer Schwerpunkt unser Arbeit liegt in der Aufklärung unnatürlicher Säuglingstodesfälle und Entführungen in der ehemaligen DDR.

Des weiteren nehmen wir nur Anzeigen auf, bei denen es sich um Adoption, Zwangsadoptionen, unnatürliche Sterbefälle von Säuglingen, und Entführungen aus der ehemaligen DDR handelt.

Entscheidend ist, nicht der jetzige Wohnort sondern der Ort, wo es geschehen ist.

Um eine Suchanzeige zu starten füllen Sie bitte das Suchformular vollständig aus. Wir bemühen uns Ihre Suchanzeige innerhalb von 24 Stunden online zu stellen.

 

Kati Albrecht-Gericke & Heidrun Groth

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Eine Suchseite haben wir auch in diesem Forum eingebaut, auf diese hat jeder User des Internets Zugriff.

 

www.herkunftseltern.com

 

** Jedes Kind hat ein Recht auf Eltern!! **

 

[counter]

 

 

 

 

_________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

 

Wir sind eine Selbsthilfegruppe für alle Herkunftseltern, zwangsadoptierte Geschwister Verwandte & sonstige von Zwangsadoption Betroffene.

 

Herkunftseltern der ehemaligen DDR wurden vielfach schon bei der Geburt um Ihre Kinder betrogen.

Diese wurden uns oft schon im Krankenhaus geklaut und man erklärte uns lapidar, diese seien verstorben oder zur Adoption freigegeben. Es gibt kaum Unterlagen & Beweise darüber.


Wir wollen miteinander reden und uns austauschen, über Erfahrungen, Gefühle u.s.w.
Wir wollen auch die Mütter ,Väter & Geschwister ansprechen, die Ihre Suche nach dem eigenen Kind schon beendet haben.

Wir möchten Unterstützung bieten, auf dem langen Weg der Suche damit das Leid, was uns widerfahren ist, sich nicht wiederholt.

Wir möchten auf unseren Internetseiten über das Thema Zwangsadoption & Herkunft sachlich informieren. Wir bieten Adressen von Selbsthilfegruppen. Sie finden Erfahrungsberichte, Literatur und Gesetzestexte, Hinweise zu aktuellen Veröffentlichungen und Seminaren zum Thema.

 

Es finden z.Zt. auch Kundgebungen in Berlin statt, an denen wir uns rege beteiligen sollten, damit wir unsere Kinder finden & Kinder Ihre Eltern.

Nur so kann auch in der Politik, Ämtern und Behörden ein Umdenken erfolgen.

Eine Suchseite haben wir auch eingebaut, auf diese hat jeder User des Internets Zugriff.

 

** Jedes Kind hat ein Recht auf Eltern!! **

 

Babys 60er Jahre

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Zwangsadoption

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Die aktivsten Blogs
Kategorien
von Kati1407 26.04.2014 08:49

Seit April 2013 meldet sich Steffen nun nicht mehr.Jetzt, wo ich seine Fragen beantworten könnte.
Nach wie vor denke ich jeden Tag an ihn, das einzige, was seit unserem Kennen lernen besser geworden ist sind die Depressionen, um seinen Geburtstermin,die sind komplett weg.Die Lücke, die aber immer da war ist geblieben...

Gedanken kreisen aber weiterhin... Was fange ich mit meinem jetzigen Wissen an. Verklage ich das Krankenhaus oder laß ich es sein.
27 gestohlene Jahre - warum hat man mir mein Leben so kaputt gemacht. Wer ist verantwortlich?

Ich werde wieder auf die Straße gehen und ich werde dafür kämpfen, das ich alle Unterlagen bekomme. Und ich werde für alle anderen kämpfen - das hab ich mir geschworen....

von Kati1407 17.03.2014 00:26

Meine Geschichte :


Ich fang einfach mal ganz vorn an. Ich wurde 1972 in Berlin (Ost) geboren. Mein Vater war Polizist, meine Mama Verpackerin.
1975 ließen sie sich scheiden, da mein Vater zuviel trank. Das Sorgerecht bekam er, da er Parteimitglied war.
Wir zogen nach Thüringen und fortan lebte ich bei meiner Oma und meinem Vater.
In den Sommerferien durfte ich immer für 4 Wochen nach Berlin zu meiner Mama.
1976 heiratete meine Mama erneut und bekam noch einen kleinen Sohn , namens Daniel.
Daniel starb 1979. Er fiel aus dem Fenster ,mitten in der Nacht. Nur weil ich in seinem Bett schlafen wollte, aber ich hatte doch noch nie in einem Doppelstockbett geschlafen.
Mein großer Bruder wollte ihn noch halten, aber er schaffte es nicht. Der Weg zur Toillette führte direkt zum Fenster raus...
1980 erkrankte meine Mama schwer an Unterlaibskrebs und konnte keine Kinder mehr bekommen, damals war sie 26.
Sie wurde geheilt.
Ich hatte es nicht besonders gut .Mein Vater war viel in der Kneipe, ich wurde gehänselt, da ich nicht von da kam und auch sonst hatte ich kaum Freunde.
Im Januar 1986,ich hatte gerade meinen 1.Freund (unser Nachbars Junge),bekam ich dann das 1.mal meine Regel. Wir schliefen nur 1 mal miteinander. Ich hatte ja keine Ahnung.
Meine Regel kam nicht mehr. Im Mai wurde mir dann mal schlecht, aber ich bezog das auf die Hitze. Es war ja der Jahrhundertsommer.
Ich wurde zwar etwas dicker, aber bezog dieses auf die Pubertät.
Oma hatte schließlich gesagt "Das kann schon mal vorkommen, das die Regel mehrere Monate nicht kommt ".
Im August kam dann ein anonymer Brief an meine Oma " Kathrin soll schwanger sein, fragt sie doch selbst".
Mein Vater ging mit mir zum Frauenarzt ,da er das Gegenteil beweisen wollte.
Er durfte sich dann das Bild auf dem Ultraschall ansehen, da war ich schon im 7.Monat.
Von da an beschäftigte ich mich nur mit ihm, sang Lieder, redete mit ihm - ich liebte ihn und ich wollte ihn.
Nun ging alles sehr schnell. In der Schule wurde ich von 2 Männern in grauen Anzügen (Stasis) verhört. Ich redete nicht.
Dann saß ich 2 Tage und Nächte auf dem Polizeirevier bis ich nicht mehr konnte.
Ich gab meinen damaligen Freund preis.
Er bekam 2 1/2 Jahre auf Bewährung. Sein Vater verlor die Stelle bei der Polizei.
Meine Mama wurde kurz informiert und war sofort bereit mich und das Kind zu nehmen.
Das Jugendamt regelte alles wahrscheinlich mit meinem Vater. Ich kam 4 Wochen eher ins Krankenhaus, damit man auch ja den Entbindungstermin nicht verpasste.
Am 30.10.1986 um 21.30 Uhr bekam ich Wehen. Ich lief zum Kreissaal. Da standen sie wieder und fragten ,wo ich hin wolle. Ich schrie sie an "Ich bekomm jetzt Euer Kind".
Im Kreissaal wurde ich dann vollgepumpt mit Mittelchen. Ich konnte nicht mehr klar denken. Ich durfte mich nicht bewegen.
Man setzte meinem Jungen eine Diode in den Kopf. Dann schnallte man mich an das Bett oder soll ich lieber an die Pritsche sagen an.
Am 31.10.1986 um 0.35 Uhr wurde dann mein Sohn geboren. Ich sah ihn nicht, ich durfte ihn nicht hören, er kam sofort weg.
Mich ließ man liegen, die Nachgeburt zwischen den Beinen, das Blut lief herunter.
Man sagte mir, der Arzt schliefe und wollte nicht gestört werden. Um 7.30 Uhr kam er dann endlich und nähte meine 3 Risse zu.
Die nächsten 5 Tage schlich ich mich dann immer am Babyzimmer rum, aber keiner zeigte ihn mir.
Ich wollte ihn haben, ich hatte doch Pläne. Ich wollte mit ihm abhauen.
Ich hab nie irgendwas unterschrieben und auch sonst bekam ich keine Papiere. Nur den Namen sagte man mir : Steffen.
Meine Mama rief 14 Tage nach der Geburt an und fragte was denn nun sei und mein Vater erklärte ihr wohl, das dieses Kind zur Adoption freigegeben sei.
Für meine Mama brach eine Welt zusammen.Beim Jugendamt wurde sie kurzerhand für tod erklärt.
An meinem Geburtstag, dem 07.12. nahm ich dann das 1.mal Tabletten, ich wollte nicht mehr leben. Mein Vater dachte ich sei betrunken und trat mich, sodass ich die Treppe runterfiel.
Später trank ich viel Alkohol. Tabletten, Rasierklingen alles das stand auf meiner Tagesordnung.
1989/1990 lernte ich dann ein Mädchen kennen und ich erfuhr wo mein Sohn sei. Fortan war ich fast täglich in diesem Ort, aber meinen Sohn fand ich nicht.
1993 starb mein Vater.
1994 wurde ich dann erneut schwanger und bekam im September ein süßes Mädchen, meine Saskia. Ich fuhr zur Entbindung 350 km entfernt, nur damit mir keiner dieses Kind stehlen kann.
Ich kehrte noch einmal zurück ,zog aber 1996 dann doch nach Berlin.
1998 lernte ich den Mann meines Lebens kennen, den ich auch vor 2 Jahren heiratete. Er brachte noch 2 Kinder mit in die Ehe .2002 bekamen wir noch ein Söhnchen namens Fabian, unser kleiner Sonnenschein.
Ich liebe meine Familie, aber Steffen lebt in mir.
Und heute :
1997 begann ich die Suche. Ich forderte Stasiakten an - nichts. Ich forderte Krankenhausunterlagen an - Wohnort.
Das Jugendamt verweigerte jeglichen Kontakt , sie schreiben mir unter falschen Namen.
Einträge aus dem Gästebuch der Stadt in der er lebt werden gelöscht.
Letzte Woche waren wir da im Urlaub und ich traf jenes Mädchen von 1990 wieder. Sie sagte mir den vollständigen Namen ,sie erklärte mir ,wie er aussieht.
Nun werde ich sehen, ich werd wohl an die Mutter schreiben, ich möchte doch nur ein Bild- irgendwas von ihm. 
Dieses habe ich nun mit Hilfe einer Adoptivmama im Oktober 2004 getan, aber leider warte ich bis heute auf eine Antwort – vielleicht für immer?

Nein, nein, ich lernte eine Reporterin kennen, die mich über 2 Jahre begleitete und wir fanden ihn.
Ihm geht es gut und das ist die Hauptsache...


Shoutbox
Homepage:
www.herkunftseltern.npage.de
disconnected Plauderstübchen Mitglieder Online 0
www.herkunftseltern.npage.de