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** Jedes Kind hat ein Recht auf Eltern!! **

 

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Wir sind eine Selbsthilfegruppe für alle Herkunftseltern, zwangsadoptierte Geschwister Verwandte & sonstige von Zwangsadoption Betroffene.

 

Herkunftseltern der ehemaligen DDR wurden vielfach schon bei der Geburt um Ihre Kinder betrogen.

Diese wurden uns oft schon im Krankenhaus geklaut und man erklärte uns lapidar, diese seien verstorben oder zur Adoption freigegeben. Es gibt kaum Unterlagen & Beweise darüber.


Wir wollen miteinander reden und uns austauschen, über Erfahrungen, Gefühle u.s.w.
Wir wollen auch die Mütter ,Väter & Geschwister ansprechen, die Ihre Suche nach dem eigenen Kind schon beendet haben.

Wir möchten Unterstützung bieten, auf dem langen Weg der Suche damit das Leid, was uns widerfahren ist, sich nicht wiederholt.

Wir möchten auf unseren Internetseiten über das Thema Zwangsadoption & Herkunft sachlich informieren. Wir bieten Adressen von Selbsthilfegruppen. Sie finden Erfahrungsberichte, Literatur und Gesetzestexte, Hinweise zu aktuellen Veröffentlichungen und Seminaren zum Thema.

 

Es finden z.Zt. auch Kundgebungen in Berlin statt, an denen wir uns rege beteiligen sollten, damit wir unsere Kinder finden & Kinder Ihre Eltern.

Nur so kann auch in der Politik, Ämtern und Behörden ein Umdenken erfolgen.

Eine Suchseite haben wir auch eingebaut, auf diese hat jeder User des Internets Zugriff.

 

** Jedes Kind hat ein Recht auf Eltern!! **

 

Babys 60er Jahre

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Wo sind die Toten von Hoheneck? Neue Enthüllungen über das berüchtigte Frauenzuchthaus der DDR

#1 von Kati1407 , 22.03.2014 13:51



Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 7. März 2013

Gegen das Vergessen

»Ihr Delikt kommt gleich nach Massenmord«, nahm man Ellen Thiemann im Gefängnis in Empfang. Verurteilt worden war sie für versuchte Republikflucht. Zwei Jahre lang ging sie durch die Hölle von Hoheneck. Sie erlebte mit, wie verzweifelte Strafgefangene Suizid begingen, und ertrug selbst grausame Folterungen. Sie schildert, wie Müttern die Kinder durch Zwangsadoptionen entrissen und Inhaftierte durch verordneten Missbrauch von Psychopharmaka ruhiggestellt wurden. Selbst nach dem Mauerfall waren einstige Gefangene noch Repressionen durch die Stasi, deren Funktionäre bis heute wichtige Positionen in unserer Gesellschaft innehaben und die Opfer von früher angreifen. Die Journalistin hört nicht auf, die Verbrechen der DDR-Diktatur anzuprangern.

Ellen Thiemann wurde 1972 wegen Republikflucht verhaftet. 23 Monate musste die »Staatsverbrecherin« dafür im Frauenzuchthaus Hoheneck Zwangsarbeit leisten, Grausamkeiten durch das Anstaltspersonal erdulden und dem Psychoterror durch Verleumdungen Mitgefangener standhalten. Ende Mai 1975 wurde Ellen Thiemann entlassen und siedelte in die Bundesrepublik über. Von dort aus setzte sie sich für die politischen Gefangenen ein und geriet damit abermals ins Visier der Stasi. Die Repressalien hörten selbst mit dem Fall der Mauer nicht auf: Alte SED- und Stasi-Funktionäre versuchen bis heute, Thiemanns Aufklärungsarbeit zu attackieren.

Bereits 1992 konnte Thiemann erste Stasi-Akten einsehen. Tief getroffen von der gezielten Brutalität des Gefängnispersonals prangert die Journalistin seither die Perversitäten des Unrechtsregimes an: Nicht nur gab es zahlreiche Inoffizielle Mitarbeiter unter dem Personal und den Gefangenen, die die Leidensgefährten aushorchten. Auch wurden die Insassinnen systematisch mit Psychopharmaka ruhiggestellt, in der Wasser- und den Dunkelzellen sowie im Kellerarrest seelisch und körperlich gepeinigt. Der Gipfel der Perfidie: Bis heute werden zahlreiche Selbstmorde vertuscht, die jedoch meist in »Rapportbüchern« des Wachpersonals dokumentiert sind.

Eines wird bei der Lektüre klar: Dieses Kapitel der DDR-Geschichte darf nicht geschlossen werden, ehe das brutale System mit all seinen Unmenschlichkeiten aufgedeckt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden.


Am Ende des Tunnels ist immer ein Licht

 
Kati1407
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