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** Jedes Kind hat ein Recht auf Eltern!! **

 

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Wir sind eine Selbsthilfegruppe für alle Herkunftseltern, zwangsadoptierte Geschwister Verwandte & sonstige von Zwangsadoption Betroffene.

 

Herkunftseltern der ehemaligen DDR wurden vielfach schon bei der Geburt um Ihre Kinder betrogen.

Diese wurden uns oft schon im Krankenhaus geklaut und man erklärte uns lapidar, diese seien verstorben oder zur Adoption freigegeben. Es gibt kaum Unterlagen & Beweise darüber.


Wir wollen miteinander reden und uns austauschen, über Erfahrungen, Gefühle u.s.w.
Wir wollen auch die Mütter ,Väter & Geschwister ansprechen, die Ihre Suche nach dem eigenen Kind schon beendet haben.

Wir möchten Unterstützung bieten, auf dem langen Weg der Suche damit das Leid, was uns widerfahren ist, sich nicht wiederholt.

Wir möchten auf unseren Internetseiten über das Thema Zwangsadoption & Herkunft sachlich informieren. Wir bieten Adressen von Selbsthilfegruppen. Sie finden Erfahrungsberichte, Literatur und Gesetzestexte, Hinweise zu aktuellen Veröffentlichungen und Seminaren zum Thema.

 

Es finden z.Zt. auch Kundgebungen in Berlin statt, an denen wir uns rege beteiligen sollten, damit wir unsere Kinder finden & Kinder Ihre Eltern.

Nur so kann auch in der Politik, Ämtern und Behörden ein Umdenken erfolgen.

Eine Suchseite haben wir auch eingebaut, auf diese hat jeder User des Internets Zugriff.

 

** Jedes Kind hat ein Recht auf Eltern!! **

 

Babys 60er Jahre

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Sabrina. Die Geschichte einer Adoption in der DDR

#1 von Heidrun , 02.09.2015 18:32

Sabrina. Die Geschichte einer Adoption in der DDR, ist mein zweites kleines Buch, eine Fortsetzung von Zwangsadoption. Eine Spurensuche in Ostdeutschland . Im 2. Buch geht es im ersten Teil geht es um die Adoption meiner Tochter und deren Suche. Der 2. Teil ist ein kleines update vom ersten Buch. Vieles kann auf meiner Homepage zwangsadoptierte-ddr.de nachlesen.

L.G.

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RE: Sabrina. Die Geschichte einer Adoption in der DDR

#2 von Heidrun , 02.09.2015 18:37

Unsere Adoption von Sabrina 1981/82

Dienstag, der 13. Oktober 1981
Mein damaliger Mann Eckbert, Jahrgang 1955, stammte aus einer kinderreichen Familie. Als wir uns kennenlernten leistete er gerade seinen Grundwehrdienst bei der Nationalen Volksarmee (NVA). Nach der Schule erlernte er den Beruf eines Berufskraftfahrers. 1980 nahm er seinen Dienst bei der Verkehrspolizei auf.
Ich bin Jahrgang 1958 und als Einzelkind bei meinen lieben Adoptiveltern aufgewachsen. Ich wusste, dass die Tochter meiner Adoptiveltern früh verstorben war. Gudrun ist meine so genannte Sternenschwester. Nach meiner Lehre als Kellnerin und ein Jahr Berufstätigkeit in dem Bereich arbeitete ich als Verkäuferin bei der Volkseigenen Handelsorganisation (HO) in Schwerin im Norden der DDR.

Nach unserer Hochzeit 1979 stellten wir als Ehepaar den Antrag auf Adoption eines Kindes, das möglichst nicht älter als zwei Jahre sein sollte. Nach der Abgabe unseres Antrages hörten wir vom Jugendamt Schwerin lange Zeit nichts mehr…
Am Vormittag des 13. Oktobers 1981 meldete sich Frau Gut vom Jugendamt telefonisch bei mir auf Arbeit. Ich sollte so schnell wie möglich persönlich in das Jugendamt kommen. Nach dem Telefonat bat ich um ein Gespräch bei meiner Verkaufsstellenleiterin. Ich sagte ihr, dass wir einen Antrag auf Adoption gestellt hatten und der Anruf nur damit im Zusammenhang stehen könnte. (Wenn es um fehlende Unterlagen gegangen wäre, hätten sie uns wahrscheinlich angeschrieben.) Ich wollte gerne mittags in das Amt gehen und machte mir wegen meines zweiteiligen Dienstes Gedanken. Der erste Teil meines Dienstes ging bis 12.00 Uhr, deshalb konnte ich erst um 12.30 Uhr beim Jugendamt sein. Der zweite Teil des Dienstes war von 16.00 bis 20.00 Uhr. Außerdem war nach Dienstschluss noch Versammlung.

Eckbert hatte Frühdienst und war mit Sicherheit auf Streife, sodass ich ihn nicht direkt erreichen konnte. Auf Grund meiner Aufregung bin ich nicht auf die Idee gekommen, ihn über seine Leitstelle in Kenntnis zu setzen. Sie hätten ihm dann über Funk mitteilen können, dass er sich dringend bei mir auf Arbeit melden möchte.
Ich bin an diesem Vormittag wie Falschgeld herumgelaufen, wie man so schön sagt, und pünktlich um 12.00 Uhr von der Arbeitsstelle weg, um sofort das Jugendamt aufzusuchen. Dort wurde ich von Frau Gut, der zuständigen Sachbearbeiterin, erwartet und sehr freundlich empfangen. Mir wurde gesagt, dass das Amt ein Kind für uns hätte und es um die erste Kontaktaufnahme ging, die am Nachmittag stattfinden könnte. Nun hatte ich also doch mit meiner Vermutung Recht, und Eckbert war in diesem wichtigen Moment nicht dabei!

So schnell? Das kann doch nicht wahr sein? ......


Das war eine kleine Leseprobe aus dem Buch.

L.G.

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